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TAGESKLINIK GYNÉ INVITRO Dr. med. Michael Singer

 

Was ist der Erfolg einer IVF-Behandlung?

Die Antwort scheint einfach: schwanger werden! In der Tat können wir Ihnen punkto Schwangerschaftsrate absolute Spitzenwerte anbieten:

 

 

Sie sehen oben einen anonymisierten Screenshot meines selbst programmierten IVF-Planungstools. Im Jahr 2015 erzielte unser Team 51% Schwangerschaften mit frischen und knapp 40% mit aufgetauten Embryonen, und zwar bei einem hohen Durchschnittsalter der Frau von gut 37 Jahren. Solche Zahlen sind nur dank ausgezeichnetem Teamwork von Arzt, Biologenteam, Pflegefachfrauen und Assistentinnen erreichbar. Details wie verständliche Instruktion in der Selbstinjektion von Medikamenten oder entspannte Stimmung beim Embryotransfer tragen dazu bei.

 

Eine Schwangerschaft mit im Ultraschall nachweisbarem Fruchtbläschen ist allerdings erst der Anfang. 18% bis 25% dieser Schwangerschaften werden als Fehlgeburten oder, seltener, Eileiterschwangerschaften enden - mit steigendem Alter Frau steigt das Fehlgeburtrisiko exponentiell. Haben Sie  12 Schwangerschafts­wochen erreicht, so können Sie durchatmen und die gute Nachricht mitteilen; von nun an werden 98% der Kinder zur Welt kommen (Lebendgeburten), und 96%-97% werden gesund sein.

 


Bilder aller 65 Embryotransfers, die ich zwischen April 2016 (der Eröffnung unserer Tagesklinik Gyné invitro) und Ende 2016 durchführte und die zu einer klinischen Schwangerschaft geführt haben.

 

Unsere Praxis befasst sich intensiv damit, die Erfolgsraten weiter zu optimieren. Dabei darf die Qualität der Behandlung keinesfalls leiden:

  • Bei jüngeren Frauen kann es sinnvoll sein, nur einen Embryo optimaler Qualität einzusetzen, um die Häufigkeit von Zwillings­schwangerschaften zu senken. Dies wird als elektiver single embryo-Transfer (eSET) bezeichnet.
  • Häufig ist es sinnvoll, die Embryonen fünf Tage lang zu beobachten, bis sie sich zu Blastocysten entwickelt haben. Gemäss neuen Forschungsdaten aus Grossbritannien ist es umstritten, ob der längere Aufenthalt der Embryonen ausserhalb des Mutterleibs auch Nachteile hat; man kann Nachteile vermeiden, wenn man die - von uns seit langem gepflegte - Embryonenkultur mit reduziertem Sauerstoffgehalt anwendet. Der Hauptvorteil der Blastocysten-Kultur liegt natürlich darin, dass nur Embryonen eingesetzt bzw. tiefgekühlt werden, die bereits einen wichtigen Entwicklungsschritt (den vom dritten zum fünften Tag) erfolgreich absolviert haben.

 

Dieses Baby wurde natürlich gezeugt, aber ist so süss dass es gezeigt werden muss. Es macht mir Freude, als Ausgleich zur Fortpflanzungsmedizin weiterhin Geburtshilfe zu betreiben und mich dabei ständig zu vergewissern, dass auch nach IVF völlig gesunde Kinder und glückliche Familien entstehen.